Politisches Verwirrspiel - Silber an Aufwärtstrendlinie

Das politische Verwirrspiel zur Täuschung des Souveräns bezüglich der wahren fiskal- und gelpolitischen Ziele erreichte in dieser Woche wieder eine neue Qualität. Nachdem der EFSF-(Banken-)Rettungssfonds nach ersten Überlegungen per Bankenlizenz über die EZB gehebelt werden sollte, denkt man mittlerweile über eine nicht so offensichtliche Lösung nach, um den Garantierahmen inoffiziell ausweiten zu können, ohne über die Parlamente und die Wähler gehen zu müssen. Nun will man mit einer teilweisen Versicherung von Staatsanleihen die vielfache Hebelung des Ausleihvolumens ermöglichen. Da es bei diesem Modell zu größeren Ausfällen bei den Gläubigern kommen könnte, ist bei der aktuellen Eigenkapitalsituation der Banken nicht damit zu rechnen, solange diese noch ausfallgefährdete Staatsanleihen im Portfolio haben und diese nicht über die EZB oder den EFSF sozialisiert wurden. Ob es nun auf die eine oder andere Weise geschieht, ist grundsätzlich nebensächlich. Beide Wege werden letztlich über erhöhte Staatsschulden durch Haftungsleistungen und durch Enteignung mittels einer weiteren Aufblähung der Geldmengenbasis auf die Steuerzahler abgewälzt werden. Das ist der einzig gangbare Weg für die Regierenden, um ein zentral geplant und gelenktes Europa umsetzen zu können.

 

Gegen die Krise lehnt sich seit wenigen Wochen vermeintlich die weltweite „Occupy Wall Street“ Bewegung. Kennzeichnend für diese Demonstrationen, die zu ersten Ausschreitungen führten, sind…

 

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