Silber über 46 US-Dollar - Physischer Handel nimmt stark zu

Auszug aus der aktuellen Ausgabe:

Die Ankündigung der Ratingagentur Standard & Poor’s die Bonitäts-Bestnote der USA binnen der nächsten beiden Jahre herabstufen zu wollen, wenn nicht Maßnahmen ergriffen würden, um das jährliche Haushaltsdefizit von 1,6 Bio USD deutlich zu verringern, verhalf dem Goldpreis im Laufe des Dienstags auf ein neues Allzeithoch von über 1.500 US-Dollar hochzuschnellen. Obwohl diese Herabstufung des Ausblicks angesichts eines Haushaltsdefizits von 10% des Bruttoinlandsprodukts längst überfällig war, ist dieses Vorgehen sowie die Entrüstung von offizieller Seite, als ein politisch motiviertes Schauspiel anzusehen. Die USA haben eine extrem hohe Schuldenlast, die durch eine natürliche Tilgung nicht mehr zurückgezahlt werden kann. Steueranhebungen, wie sie seitens einiger Volkswirte gefordert werden, wären Gift für die marode US-Wirtschaft, wogegen Ausgabenkürzungen für die zahlreichen, unproduktiven Haushaltsposten, insbesondere dem amerikanischen Militärapparat, die einzig nachhaltige Lösung für eine Gesundung der Wirtschaft sein können.

Der Goldpreis Euro verlor, trotz der negativen Vorgaben aus den USA, um 21 Euro je Feinunze. Der Silberpreis stieg in dieser Woche um 7% auf 46 US-Dollar oder um 5,3% auf aktuell 31,54 Euro die Feinunze an. Damit ist der Silberpreis nur noch 4 US-Dollar von….

 120.jpg