WTI, Euro, USDX, Britisches Pfund und Schweizer Franken - TA und Terminmarkt

Zu den CoT-Reporten, die bereits am Wochenende aktualisiert wurden, finden Sie nun neue Analysen zu den Terminmarktdaten unter folgenden Links oder im Premium-Bereich zum Download.

In den heute aktualisierten CoT-Reporten finden Sie folgende Analysen zu folgenden Futures: (Achten Sie auf das Datum der Analyse)

 

  • Rohöl WTI - Plötzlich extreme relative Schwäche
  • Euro -  Schwäche im Vergleich zu November - Bereinigung langfristig erst am Anfang
  • USDX - Stärke zur Vorwoche - Korrektur am Widerstand bei 95 Punkten
  • Schweizer Franken - Stärke - CoT-Index bei 100 Punkten im Kaufbereich
  • Britisches Pfund - Weiterhin Schwäche - Analyse unverändert

Alle andere Analysen sind aktuell und unverändert oder geben kein neues Signal, das es zu besprechen gäbe.

Rohöl WTI - Plötzlich extreme relative Schwäche

Da ist sie wieder die relative Schwäche. Die Spekulanten gingen nur 12 Tsd. Kontrakte short und der Preis fiel gleich um über 5$ zur Vorwoche. Fast der komplette Aufbau unter relativer Stärke des letzten Monats hat sich damit in Luft aufgelöst. Binnen zweier Wochen brach WTI nun um über 8$ ein - aus diesem Grund warnten wir ständig davor hier als Käufer zu agieren und stattdessen nur charttechnische Verkaufssignale anzunehmen. Der Terminmarkt dürfte sich weiterhin bereinigen und das fundamentale Überangebot anhalten, was in Kombination mit der starken Spekulation am Terminmarkt mittelfristig weiterhin eher für fallende Preise spricht.

In den vergangenen Wochen gab es drei charttechnische Verkaufssignale. 1. Bruch des kurzfristigen Aufwärtstrends bei 71$. 2. Bruch der Unterstützung bei 66,5$ und 3. Bruch des mittelfristigen Aufwärtstrends bei 66$. Die relative Schwäche gibt nun Halt. Nach dem Preisrückgang um 8$, könnte es nun zu einer Gegenbewegung kommen - achten Sie hier auf den Bruch des kurzfristigen Abwärtstrends der letzten vier Handelstage. Sobald diese mutmaßliche Erholung endet, darf man charttechnische Verkaufssignale sofort wieder annehmen.

Euro -  Schwäche im Vergleich zu November - Bereinigung langfristig erst am Anfang

Der Terminmarkt hat sich weiter bereinigt - fast 13 Tsd. Long-Kontrakte hatten die Spekulanten auf fallende Preise gesetzt. Anfang November hielten die Spekulanten gerade einmal 83 Tsd. Long-Kontrakte, bei einem höheren Kurs, während es aktuell 111 Tsd. Kontrakte bei einem etwas niedrigerem Wechselkurs sind, was die fundamentale Schwäche zeigt. Unser bärisches Szenario für die kommenden Monate ist völlig intakt. Die relative Schwäche zeigte sich bereits das gesamte vergangene Jahr über und setzt sich konsequent fort. Dies spricht für die Paritität des Euros zum US-Dollar, wenn nicht plötzlich eine völlige Kehrtwende in der Geldpolitik der beiden Notenbanken eingeschlagen wird.

Nachdem der Euro insgesamt 10 USC bis auf die Unterstützung bei 1,15 USD gefallen ist, kommt es aktuell hier zu einer technischen Zwischenerholung. Spekulanten dürften noch einige Zeit auf eine Erholung setzen. Mit dem Wert unseres Portfolios bleiben wir short bis der Terminmarkt bereinigt ist. Die spekulative Shortposition hatten wir an der Unterstützung bei 1,155$ aufgelöst - wollen wir nicht gierig werden - das war ein größerer spekulativer Gewinn, als wir erwartet hatten in so kurzer Zeit. Es wird interessant, ob sich in den nächsten 2-3 Wochen relative Stärke oder Schwäche zeigt in einer nun weiterhin möglichen Zwischenerholung. Wer kein Trader ist, für den gilt es die Shortposition zur Absicherung des Portfolios einige Monate durchzuhalten und den Stop Loss einfach bei dem Entry im Bereich bei 1,25$ zu platzieren.

USDX - Stärke zur Vorwoche - Korrektur am Widerstand bei 95 Punkten

Mit Ausnahme der letzten Woche zeigt der USDX seit mehreren Wochen relative Stärke - so auch zur letzten Handelswoche. Der Terminmarkt ist mit einem CoT-Index von 85 Punkten immer noch nahe dem Kaufbereich. Eine technische Gegenbewegung beim USDX und Euro ist nun womöglich gestartet. Widerstand und Stop Loss beim USDX für einen Short sind dabei die 95 Punkte et vice versa die 1,155$ beim Euro. Im großen Bild zeigt sich weiterhin Schwäche. Mittelfristige Shortpositionen haben daher ein unglaublich schlechtes CRV - in keinem Fall sollte man daher mittelfristig auf Jahressicht auf einen fallenden Dollar wetten. Im Gegenteil bieten sich im Trading nur Käufe an, sobald es charttechnische Signale gibt und solange der USDX über 88,25 Punkten notiert. Das Ende der aktuell womöglich startenden Korrektur sollte man daher nutzen, um wieder auf einen steigenden Dollar zu setzen, sobald diese abgeschlossen ist. Wie beim Euro könnte diese Korrektur einige Wochen andauern. Über 95 Punkten ist der USDX weiterhin long.

Schweizer Franken - Stärke - CoT-Index bei 100 Punkten im Kaufbereich

In den letzten beiden Wochen hat sich der Franken stark zum US-Dollar gehalten, welcher zuletzt im Vergleich zu vielen anderen Währungen aufgewertet hatte. Der Schweizer Franken konnte sogar leicht aufwerten zur Vorwoche. Zeitgleich stiegen die spekulativen Shortpositionen auf den Franken an, was von Stärke zeugt. Auch hier bleibt unsere letzte Analyse von vor zwei Wochen daher unverändert. Ich schrieb am 22.05.2018: "Ein Trade auf einen steigenden Franken zum Dollar bis auf 0,95 Franken je Dollar scheint ein sehr gutes CRV zu haben. Den Stop Loss sollte man bei der Parität platzieren. Insbesondere mit der jetzt zu erwartenden Zwischenkorrektur beim US-Dollar passt dies sehr gut zusammen."

Britisches Pfund - Weiterhin Schwäche - Analyse unverändert

Die letzten beiden Handelswochen verliefen unter relativer Schwäche im Pfund und der Terminmarkt hat sich kaum mehr bereinigt. Hier ist noch viel Potenzial nach unten zum US-Dollar vorhanden. Unsere Prognose bleibt damit bestehen - es gibt hier keine Änderung. Am 09.05.2018 schrieb ich: "Der Blick auf den C/OI Indikator zeigt uns, dass das Pfund vor drei Wochen ein spekulatives Extremniveau erreichte bei 1,42$ je britischem Pfund. Unser Indikator erreichte zu diesem Zeitpunkt genau das Verkaufsniveau und in den letzten drei Wochen verlor das britische Pfund rund 8 US-Cent seit dem Hoch. Der größte Teil des Abverkaufs ist bereits in den aktuellen Terminmarktdaten enthalten und zeigt, dass sich die bullische Spekulation auf das Pfund bisher wenig bereinigt hat. Es ist daher mit einer weiteren Schwäche des Pfunds zum US-Dollar in den kommenden Wochen und Monaten zu rechnen. Dies passt gut in das Bild eines stärkeren Dollars in den kommenden Monaten. Nach dem starken Abverkauf des Pfunds ist mit einer Erholung zu rechnen. Sofern diese neutral oder gar unter relativer Schwäche in den Daten erfolgt, sollte man diesen Anstieg nutzen, um das Pfund zu shorten. Ein wahrscheinliches Wechselkursziel für das Pfund wären die 1,26$ je Pfund auf Sicht der kommenden Monate."

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